Handlung in Hoenn

[Basierend auf der Saphir-Edition]
Hoenn - das Land der antiken Kämpfe und der schlafenden Titanen. Wer könnte jemals diesen Schlaf stören? Nunja, diese Frage lässt sich leicht beantworten...

Artwork von Groudon, Kyogre und Rayquaza

Alles beginnt im Blütenburgwald. Völlig entspannt legt sich ein Rüpel des Team Aquas auf die Lauer und wartet... und wartet... und wartet... und wartet... und nichts passiert. Völlig entnervt, die Entspannung dahin, macht der Rüpel sich auf den Weg nach seinem potenziellen Opfer, wobei er bald darauf erfährt, dass dieses lieber im Wald herumtrödelt und nach irgendeinem Unfug Ausschau hält.
Zu allem Überfluss ist es aber nicht nur das, nein! Eine andere Person in Form eines Trainers taucht nun auch noch auf und die Person von der Devon Coperation schickt diese einfach vor in den Kampf. Der Rüpel lässt sich nicht lange bitten... und auch nicht lange auf seine Niederlage warten.

Der Devon-Rüpel stiehlt das Packet und kommt aus der Filliale rausgestürmt.

Entrüstet tritt er nun zunächst die Flucht an, taucht kurz danach aber in Metarost City wieder auf und bestiehlt diesmal den Forscher von Devon richtig. Mit den Devon-Waren unter dem Arm macht er sich nun auf den Weg Richtung Tunnel. Dabei rennt er noch einen alten Opa über den Haufen und nimmt sein Wingull alias Pecko gleich mit.
Allerdings folgt ihm der Trainer, Brix, auf Schritt und Tritt und fordert ihn in dem Tunnel erneut heraus. Auch hier hat der Rüpel nichts zu lachen und muss zähneknirschend das hart erbeutete Packet und Pecko wieder herausrücken.

Doch so leicht lässt sich das Team Aqua nicht unterkriegen. Wenn sie es also nicht schaffen, zur Devon-Ware hinzukommen, dann lassen sie die Devon-Ware einfach zu sich kommen.
Kurzum, das halbe Team Aqua lässt sich in Seegrasulb City nieder und verriegelt den nördlichen Ausgang, in dem sie sich einfach in den Weg stellen und so tun als würden sie die vorbekommenden Passanten gar nicht hören.
Der größere Teil lässt sich jedoch im Museum nieder, bezahlt sogar den Eintritt oder versucht sich andersweitig an der Rezeption vorbeizuschleichen.
Während also die Rüpel und Rüpelinnen die Ausstellung bestaunen, sich fragen, was sie hier eigentlich wollen und überlegen, wie viel die Ausstellungsstücke wohl einbringen würden, wenn sie sie klauen, kommt ein anderer Gast herein, Brix.

Team Aqua macht sich im Museum breit.

Dieser stürmt direkt nach oben in die nächste Etage, wo er auf Kaptain Brigg trifft. Die Konversation der beiden hält jedoch nicht lange an, da ebenfalls zwei Aqua-Rüpel mit nach oben stürmen - denn der Kerl besitzt immer noch einen Gegenstand, der eigentlich ihnen zusteht! Ein Kampf lässt nicht lange auf sich warten, genausowenig wie die darauf folgende Niederlage.
Verdutzt starren sie beiden Rüpel sich, als zu allem Überfluss auch noch Adrian herbeieilt. Entnervt von der Unfähigkeit seiner eigenen Teammitglieder versucht er Brix seine Vision von der Erweiterung der Meere zu erklären. Wie er allerdings für sich selbst feststellt, scheint das nicht von allzu großen Erfolg gekrönt zu sein. Mit einer letzten Warnung, dass Brix sich nicht mehr in seine Pläne einmischen soll, verschwindet er schließlich.

Aber Team Aqua wäre nicht Team Aqua, wenn sie sich von so einer Kleinigkeit einschüchtern lassen und ihre Pläne in den Wind schießen würden. Dementsprechend widmen sie sich nun einer Mission, die direkt zur Erweiterung der Meeresfläche beitragen soll.
Um dies zu Erreichen, belabert Wolfgang zunächst Professor Kosmo, der, leichtgläubig wie er ist, mit ihm und einem weiteren Rüpel zu den Meteorfällen geht und dort einen Meteoriten herbeizaubert. Allerdings ist die Bewunderung des Professors nur von kurzer Dauer, da Wolfgang findet, dass er den Meteoriten viel besser gebrauchen kann und grabbelt sich ihn. Just in dem Moment kommt aber der unliebsame Trainer namens Brix vorbei, der jedoch nur tatenlos rumsteht und sich das Gespräch anhört. Und als wäre das nicht genug, bekommen auch die Erzfeinde, namentlich Team Magma Wind von der Sache und treten ebenfalls auf die Bildfläche.

In den Meteorfällen tritt das Team Magma auf.

Wolfgang zieht es jedoch vor, sich nicht auf die ganzen ungebetenen Gäste einzulassen, lässt stattdessen lieber ein paar abfällige Kommentare fallen, bevor er sich mit den Meteoriten und den zwei Rüpeln im Schlepptau aus dem Staub macht in Richtung Schlotberg.

Dort angekommen schart auch schon Adrian mit den Füßen, der sehnsüchtig auf den Meteoriten gewartet hat. Denn mit Hilfe der Kraft von diesem und einer hübschen Maschine sieht Adrian sich in der Lage, die Aktivität des Schlotbergs zu stoppen und den dann ausgelöschten Krater mit Regenwasser zu füllen, um so Pokémon einen neuen Lebensraum zu geben.
Allerdings hat er die Rechnung ohne das Team Magma gemacht, die plötzlich mit auf den Berg stürmen... denn schlauerweise faselte Wolfgang immer wieder etwas vom Schlotberg, anstatt das Schweigen vorzuziehen. Doch Team Aqua gelingt es, dass feindliche Team im Zaum zu halten, während Adrian mit seinen Plänen fortfährt... das heißt, er würde gerne fortfahren, wäre da nicht schon wieder der Naseweis namens Brix am Start.
Die Rüpel und Wolfgang versuchen zwar, ihn aufzuhalten, allerdings bleibt es bei einem Versuch.

Adrian mit seiner Maschine auf dem Schlotberg.

Dementsprechend sieht Adrian sich schon wieder dem Nervsack ausgesetzt, der die Pläne vom Team Aqua einfach nicht verstehen will. Zwar versucht Adrian erneut ihm die Dringlichkeit seiner Vision zu verdeutlichen, aber auch hier bleibt es bei einem Versuch. Entnervt schickt Adrian seine Pokémon in den Kampf, die kurz danach aber schon weggepfeffert werden.
Entsetzt über die hinterhältige Niederlage zieht er vorerst den Rückzug vor, nicht aber ohne Brix zu verklicken, dass Team Aqua am Ende in jedem Fall siegen wird. Jawohl!!!

Team Aqua zieht sich also kurzzeitig zurück, um ihre nächste Mission zu planen: Und zwar wollen sie es dieses Mal im Wetterinstitut richtig gewittern lassen! Oder so ähnlich...
Jedenfalls stellen sie zunächst zwei Wachen auf, um sicherzugehen, dass nicht wieder tausend ungebetene Gäste vorbeikommen um ihre unqualifizierten Sprüche abzulassen oder andersweitig zu nerven. Andererseits wäre es sinnvoll gewesen, die Wachen direkt vor die Tür zu stellen, anstatt auf die Brücke... denn zufälligerweise könnte auch jemand vom Süden kommen. Aber nur ganz zufällig. Und noch zufälliger ist die besagte Person natürlich Brix.
Wie dem auch sei, während sich also die Rüpel mit Brix herumkloppen, ist Kordula derweil in ein Gespräch mit dem Institutsleiter vertieft. Das Interesse des Bosses gilt einem bestimmten Pokémon, Formeo, dass anscheinend in der Lage ist, Einfluss auf das Wetter zu nehmen. Solch eine Chance will Team Aqua sich natürlich nicht nehmen lassen und bietet daher bereitwillig an, dass Pokémon in ihre Obhut zu nehmen.

Im Wetterinstitut wettert Kordula... zusammen mit dem Rest des Teams.

Es hätte auch alles geklappt, wäre da nicht eine schweigsame Person [von der Wolfgang sich eine Scheibe abschneiden könnte] die anscheinend etwas gegen die Pläne hat... Oder wahlweise auch einfach nur über die Brücke weiterziehen wollte, aber dort nicht durchgelassen wird...
Während sich Kordula also noch zunächst über Brix lustig macht, vergeht ihr das Lachen, als sie schließlich von diesem besiegt wird und den Rückzug antreten muss. Das heißt... normalerweise würde einem das Lachen vergehen, bei Kordula scheint das jedoch anders zu sein.

Aber auch diese Niederlage kann Adrian nicht davor abschrecken, seine Pläne aufzugeben. Im Gegenteil: Jetzt geht es erst richtig los!
Nachdem er etwas über die legendären Kugeln erfahren hat, macht er sich auf dem Weg zum Pyroberg mit einem Teil seiner Rüpel im Schlepptau. Auf dem Gipfel angekommen, kämpft er sich durch den Nebel vor, bis er zu einem alten Ehepaar gelangt. Diese heulen ihn zwar zu, dass die beiden Kugeln niemals getrennt und von diesem Ort weggetragen werden dürften, aber mal ernsthaft... Seit wann interessiert das ein Team aus Pokémon? Eben, noch nie, von daher schnappt sich Adrian die Rote Kugel, mit der er sich die Kontrolle über Kyogre erhofft.

Adrian nimmt sich die Rote Kugel vom Pyroberg.

Doch bevor er sich weiter über seine Errungenschaft erfreuen darf, taucht auch schon wieder Brix auf. Entnervt nimmt Adrian seine Anwesenheit war, verzichtet jedoch dieses Mal auf dem Versuch, ihm seine Vision noch einmal verständlich zu machen. Stattdessen trötet er lieber durch die Gegend, dass sein nächstes Ziel Graphitport City ist. Denn es ist ja immer von Vorteil, wenn der Gegner weiß, was man als N ächstes vorhat... oder so ähnlich.

Während sich also Kapt. Brigg freudig interviewen lässt über sein Forschungs-U-Boot und die Erkenntnisse, die er aus seiner Expidition gezogen hat, schleicht sich Adrian von hinten in die Werft hinein. Das ganze Personal da drin scheint entweder überrumpelt oder schrecklich unbegabt zu sein... wahlweise vielleicht auch beides. Jedenfalls kann Adrian das U-Boot in seinen Besitz bringen, was er anschließend auch über die Lautsprecheranlage verkünden lässt.

Die Entführung des U-Boots.

Als Brix zusammen mit dem Kaptain hereinstürmt, ist es bereits zu spät. Mit einer hämischen Lache macht Adrian sich über Brix lustig, bevor er ins Wasser springt... und irgendwie im U-Boot selbst landet. Aber natürlich verabschiedet er sich nicht, ohne Brix zu erzählen, dass sich ihr Versteck in Seegrasulb City befindet. Der Sinn eines Verstecks ist es natürlich, dass man es jedem weiter erzählt, insbesondere seinen Gegner... oder so ähnlich.

Im Team Aqua Versteck werden also die letzten Vorbereitungen getroffen, bevor Adrian sich endlich auf dem Weg zu seinem heißtgeliebten Kyogre machen kann. Draußen trainiert derweil noch ein Rüpel drei Wailmer. Dies macht er natürlich nicht, um nervige Gestalten und Boote vor dem Einkehren in den Hafen zu behindern. Wer behauptet den sowas?
Die Mitglieder vom Team flitzen also durch die Gänge um alles fertig zu machen. Das heißt, sie würden dies eigentlich tun, aber es scheint, als wären es eher sie selbst, die fertig gemacht werden.

Im Team Aqua Hauptquartier.

Denn, wie kann es auch anders sein, der schweigsame Trainer tritt wieder auf die Bildfläche... und gelangt über das Teleportersystem erstmal in das Büro vom Boss und lässt dort den Meisterball mitgehen, den Adrian dort vergessen hat. Es ist ja nicht so, als könnte man ihn gebrauchen, wenn doch nicht alles nach Plan läuft... aber es soll ja auch Personen in ähnlichen Positionen geben, die Meisterbälle verschenken, von daher...
Während also das Team Aqua durch sein Teleportersystem weiterhin Zeit gewinnt und schließlich noch Wolfgang sich mit Brix anlegt, ist es endlich so weit. Adrian startet mit einem kleinen Teil seiner Mannschaft in die Tiefen des Meeres. Dort, wo er Kyogre endlich begegnen soll.

Schließlich, nach einer längeren Reise durch die Unterwasserwelt, kommt das U-Boot in dem Meeresgraben an und findet dort eine Höhle, die Tiefseehöhle.
Kaum erblickt das U-Boot endlich wieder die Meeresobefläche, ist Adrian nicht mehr zu halten, stürmt in das Höhlensystem rein und ist vorläufig nicht mehr zu sehen.

Vor der Unterseehöhle liegt das U-Boot.

Drei seiner Mitglieder bleiben im Eingangsbereich zurück, um Störenfriede fernzuhalten. Wobei eigentlich keiner damit rechnet, dass es sowas tief unter dem Meer geben könnte.
Aber es ist bekanntlich bekannt, dass man das Unerwartetste immer erwarten sollte. Denn auch in diesem Fall ist das nicht anders, als Brix wieder auf der Bildfläche auftaucht und sich durch die Verteidigungsfront kämpft.
Auch Kordula ist wieder dabei und will ihm erneut eine Lektion erteilen... allerdings ist es wieder einmal eher sie, die diese erhält. Nachdem sie sich noch ein wenig damit aufhält zu bedauern, dass Brix nicht dem Team Aqua angehört, ist dieser auch schon wieder weg in der nächsten Höhle.
Adrian kämpft sich unterdessen weiter fort und als er endlich in der hintersten Höhle angekommen ist, sieht er es: Das schlafende antike Kyogre. Welch schöner Anblick! Leider gibt es aber auch einen anderen Anblick, der ihn weniger erfreut, nämlich Brix.
Doch Adrian wäre nicht Adrian, wenn er jetzt aufhören würde. Also ruft er sie in den Kampf... wobei kurz danach ein Pokémon-Center gerufener kommen würde...

Die Rote Kugel leuchtet auf.

Aber Adrian wäre auch nicht Adrian, wenn er jetzt aufgeben würde. Denn er hat ja noch den letzten Trumph in seiner Tasche: Die Rote Kugel! Und tatsächlich! Kyogre erwacht auf und nähert sich langsam den beiden, doch... dann springt Kyogre einfach hoch, ungeachtet dessen, dass es sich in einer Höhle befindet und verschwindet.
Wie konnte das nur passieren? Liegt es vielleicht daran, dass ein blaues Meerespokémon mehr auf Blau steht als auf Rot? Ist Adrian vielleicht Farbenblind? Man weiß es nicht...
Wie dem auch sei, jedenfalls scheint sich Adrians Traum zunächst doch noch zu erfüllen. Zwar ist Kyogre jetzt weg, aber dafür regnet es und das Meer wird sich ausweiten. Wäre da nur nicht die kleine Tatsache, dass es heftiger regnet als geplant und wahrscheinlich alles Land im Wasser verschwinden wird. Dumm gelaufen.
Kann es jetzt eigentlich noch schlimmer kommen? Ja, es kann. Wenn urplötzlich aus dem Nichts der Erzfeind, namentlich Marc, auftritt und sich als der Gute aufspielt, obwohl wir doch alle wissen, wie heiß er hinter Groudon her ist.
Andererseits wissen wir aber auch, wie viel Spaß es machen kann, seinem ewigen Feind noch Salz in die Wunden zu streuen, wenn er gerade selbst gerade am verzweifeln ist.

Marc redet auf Adrian ein.

Marc überhäuft Adrian also gratis mit Vorwürfen und Belehrungen und zeigt ihm, als alle wieder außerhalb der Tiefseehöhle sind, die Folgen seines "katastrophalen" Traums. Während Adrian derzeitig nur vor sich hinstammelt, überlegt Marc, was er nun dagegen tun könnte. Außerdem empfiehlt er Brix, sich zu verkrümmeln, da es für ein Kind wie ihn viel zu weit gegangen ist, bevor beide kurz darauf verschwinden.

Nach allem was passiert ist und nachdem Brix sich nun um Kyogre gekümmert hat, gibt Adrian seine Träume nun doch endgültig auf. Er ist zu der Erkenntnis gelangt, dass das Gleichgewicht zwischen Land und Meer nicht von Menschenhand gestört werden darf. Bei seinem finalen Auftritt am Pyroberg gibt er die Rote Kugel zurück, bevor er sich mit einem "Ich glaube nicht, dass wir uns wieder sehen werden... [denn das würde ich nicht aushalten, du Nervsack" und "Leb wohl..." [solange du noch kannst!]" von Brix verabschiedet.